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Die Chronik der Elisabeth Krankenhaus GmbH
Detaillierte Informationen erhalten Sie durch Anklicken der Jahreszahlen.
1897:
Auf Initiative von Pfarrer Overmann der kath. Gemeinde Bruch (heute St. Marien) Gründungsversammlung zur Errichtung eines Krankenhauses bestehend aus 28 Mitgliedern der Pfarrgemeinde. Bemerkenswert zum damaligen Zeitpunkt war der Gedanke zur Gründung einer GmbH.
1903:
Der Krankenhausbetrieb wurde unter ärztlicher Leitung von Dr. Märks mit 150 Betten aufgenommen.
1914:
Die Zahl der Ordensschwestern (Franziskanerinnen) stieg von ursprünglich 6 auf 25. Die Ordensschwestern stellten auch bis Oktober 1996 die Pflegedienstleitung.
1927/30:
1. Stufe der med. Differenzierung
Erweiterungsbau auf 300 Betten, dieser hatte sich durch die Auswirkungen des 1.Weltkrieges verzögert.
Dr. Krebber (Innere) und Dr. Humborg (Chirurgie - Gynäkologie) verstärkten das Ärzteteam. 1930 wurde die Gynäkologie aus der chirurgischen Abteilung ausgegliedert und in die Verantwortung von Dr. Webels gelegt.
1943/44:
Die Bombenangriffe des 2.Weltkrieges verursachten erhebliche Schäden am Gebäude. Die Patienten wurden zeitweise in den Bunker an der Steinhalde in Hochlarmark verlegt. Notoperationen wurden ebenfalls im Bunker durchgeführt.
1949:
Der vollständige Krankenhausbetrieb wurde wieder aufgenommen.
50er/60er Jahre:
Zahlreiche Um- und Ausbauten, u.a. Errichtung des Schwesternwohnheims. Dr. Wirtz löste Dr. Humborg als Chef der Chirurgie ab, Dr. Halbeisen wurde Nachfolger von Dr. Krebber (Innere) und Dr. Härtl trat an die Stelle von Dr. Webels (Gynäkologie).
70er Jahre:
2. Stufe der med. Differenzierung
Dr. Loos übernimmt die Verantwortung für die medizinische Entwicklung der Anästhesie.
1977 übernimmt Dipl. Betriebswirt Norbert Homann die Tätigkeit des Verwaltungsdirektor und ab 1979 auch die Geschäftsführertätigkeit.
Ende der 70er Jahre Aufbau der Schmerzklinik durch Dr. Loos.
80er Jahre:
3. Stufe der med. Differenzierung
Ab Ende 1982 baute die Onkologie/Hämatologie Prof. Firusian von 30 Planbetten auf jetzt 60 aus. 1984 begann Prof. Schmidt mit dem Aufbau einer hauptamtlichen Kardiologischen Abteilung.
Der Wechsel in der Chirurgie im Jahre 1984 durch Prof. Seitz setzte neue Impulse in der Bauch- und Gefäßchirurgie frei. Bereits seit 1989 werden lapraskopische OP´s und alle gefäßchirurgische Eingriffe auf höchstem Niveau durchgeführt. Schonende lapraskopische OP-Methoden in der Dickdarmchirurgie folgten.
4. Stufe der med. Differenzierung
Frau Dr. Lipovan betrieb erstmals selbständig die Hauptabteilung Radiologie.
90er Jahre:
5. Stufe der med. Differenzierung
1991 übernahm Dr. Stövesand als Radiologe, Neuroradiologe und Radiotherapeut die Abteilung Radiologie.
In der Nachfolge von Prof. Schmidt konnte Dr. Sack eine rasante Entwicklung in der invasiven Diagnostik eingeleitet werden. Katheteruntesuchungen, Dilatationen der Herzgefäße gehören heute zum Standard.
activum, ambulante Rehabilitationseinrichtung (seit 1996) und das sog. stroke unit im Bereich der Geriatrie zur effizienteren Sofortbehandlung von Schlaganfallpatienten.
Erweiterung des Angebots am Hause:
- Hospiz zum heiligen Franziskus e.V. (erstes Hospiz in Deutschland ) und seit 1996 am Krankenhaus angeschlossen unter Dr. Michling.
- Praxis für Nephrologie (Nierenkrankheiten) mit Dialyse in unmittelbarer Nähe, (seit 1996),
- Praxis für plastische- und Handchirurgie und seit 1997 am Krankenhaus angeschlossen unter Dr. Yousef.
- Geriatrie Dr. Günnewig mit 40 Planbetten
2000 im Visier:
Vorbereitungen des Elisabeth Krankenhauses für das "Hundertjährige".
2006
Der Geschäftsführer Norbert Homann scheidet aus und tritt den Ruhestand an. Christoph Kortenjann übernimmt die Nachfolge als Geschäftsführer.