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Donnerstag, 21.08.2008

Bilder schnell verfügbar

Im Elisabeth-Krankenhaus ist ein neues System zum digitalen Röntgen eingeführt worden. Dieses ermöglicht es, die Röntgenbilder dokumentensicher und schnell durchs Haus zu transportieren. Auf jeder Station sind die Bilder in sekundenschnelle und in hoher Qualität abrufbar.

Was so einfach klingt, erfordert jedoch einen hohen technischen und auch finanziellen Aufwand. Es erleichtert die Arbeitsabläufe aber erheblich und macht wichtige Informationen für behandelnde Ärzte in kürzester Zeit verfügbar: „Die Effektivität unserer Arbeit steigert sich enorm. Das neue System erleichtert zudem das Archivieren der Daten, und diese sind schneller verfügbar. Auch das vielfache Vorhandensein der Bilder ist ein Vorteil", sagt Prof. Dr. Paul Stöve-sand, Chef der Radiologie des Elisabeth Krankenhauses.

„Jeder Patient erhält auf Anfrage von uns eine CD mit seinen Röntgenbildern, welche er dann am heimischen PC selbst betrachten bzw. seinem Hausarzt zur Verfügung stellen kann. Des Weiteren spart man Zeit und Geld und schont die Umwelt, da die chemischen Prozesse des alten Entwickeins von Röntgenbildern entfallen." Insgesamt war für die Umsetzung eine erhebliche Menge neuer Hardware erforderlich, beispielsweise entsprechende Befundungsbildschirme.

Diese sehen zwar aus wie herkömmliche Flachbildschirme, tatsächlich haben sie jedoch eine wesentlich höhere Auflösung. Allein ein solcher Befundungsarbeitsplatz kostet 12 000 Euro. Acht von diesen Arbeitsplätzen wurden im Elisabeth-Krankenhaus eingerichtet. Insgesamt investierte das Haus 350 000 Euro für das Projekt, erhofft sich aber Einsparungen von 80-bis 100 000 Euro jährlich.

Quelle: WAZ