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Resonanz überwältigt "Caritashaus Reginalda"
Bereits vier Wochen vor dem offiziellen Spatenstich sorgt das Projekt "Altenheim und betreutes Wohnen in der Südstadt" für ein großes öffentliches Interesse.
Denn bei einem Informationsabend zum Bauvorhaben, zu dem die Initiative Süd eingeladen hatte, drängten sich rund 150 Besucher im Saal der Gaststätte "Haus Henning".
"Ich bin überwältigt", lautete der erste Kommentar von Bürgermeister Wolfgang Pantförder zu der so nicht erwarteten Resonanz. "Jetzt ist uns um die Zukunft des Projekts nicht mehr bange", freute sich auch Bauherr Gerd Grollmann über das unerwartete Interesse der Bürger an dem Neubau auf dem ehemaligen Schulgelände an der Weißenburgstraße.
Dort entstehen vom kommenden Monat an ein Pflegeheim mit 80 Plätzen sowie eine Anlage "betreutes Wohnen", die insgesamt 44 Mieteinheiten umfasst. 38 von ihnen werden öffentlich gefördert und durch die Stadt belegt, sechs sind frei finanziert.
Dabei handelt es sich durchweg um 1,5-Zimmer-Wohnungen mit 47 Quadratmetern Fläche. Sechs Wohnungen sind auf zwei Personen ausgelegt, umfassen 61 Quadratmeter. Alle sind per Fahrstuhl zu erreichen und sind ohne störende Barrieren, dafür aber mit Balkon oder Terrasse konzipiert.
Die Pflegeheim-Einzelzimmer sind 18 Quadratmeter groß, verfügen zudem über ein vier Quadratmeter umfassendes, separates Bad. Elf der Plätze sind speziell für Menschen mit Demenz-Erkrankungen geplant, hier soll später einmal eine entsprechende Wohngruppe entstehen.
Betrieben wird die Einrichtung, die in viergeschossiger Bauweise einen starken optischen Akzent an der Weißenburgstraße setzen wird, von der neu gegründeten Gesellschaft "Caritashaus Reginalda". Dahinter verbergen sich der Stadtverband der Caritas und die Elisabeth-Krankenhaus GmbH. Der Name der neuen Einrichtung erinnert dabei an Schwester Reginalda, eine der Mitbegründerinnen des Süder Hospizes.
Fertig gestellt sein soll das Pflegeheim im November 2007, kurz darauf werden die betreuten Wohnungen folgen. Der Quadratmeter-Mietpreis für die Wohneinheiten beläuft sich bei den öffentlich geförderten Räumen auf 4,30 Euro, frei finanziert sind in dem Niedrigenergie-Haus rund 7,50 Euro zu zahlen. Die Einkommensgrenzen für die von der Stadt zu vergebenden Wohnungen belaufen sich auf derzeit jährlich 15850 Euro für Einzelpersonen, Paare dürfen 21130 Euro zur Verfügung haben. Die Grenzen können jedoch durch z.B. eine anerkannte Schwerbehinderung noch beeinflusst werden.
Infos zu den geförderten Wohnungen gibt es bei der Stadtverwaltung unter den Rufnummern 502582, 502583. Für die frei finanzierten Wohnungen ist das Büro Grollmann unter 904410 zuständig.
Quelle: Recklinghäuser Zeitung