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Markenprodukte
Seit 1992 wird alle zwei Jahre die Sonderbriefmarkenserie "Für den Umweltschutz" heruasgegeben. Diesman gibt's "Eisbär Knut" als Sonderpostwertueichen

Ordnung muss sein: Als Briefmarkensammler bricht man sich keinen Zacken aus der Krone.

Ewald Zmarsly, Ute Backentsoss und MdB Frank Schwabe (v.r.) präsentieren die Umweltschutzmarke 2008.
Knut einmal zu Gast im Vest: Der einstmals süße kleine, jetzt große und stattliche Eisbär aus dem Berliner Zoo dient dem Umweltschutz. Gemeinsam präsentierten Ewald Zmarsly, Vorsitzender des Briefmarkensammler-Vereins Recklinghausen, und der heimische Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe (SPD) den „Knut zum Kleben".
Eisbär Knut ziert die Sonderbriefmarken-Serie „Für den Umweltschutz", die seit April im Handel ist und vom Bundesministerium der Finanzen mit dem Zuschlag „Natur weltweit bewahren" herausgegeben wird. Im Elisabeth-Hospital in Recklinghausen-Süd machten Zmarsly (46) und Schwabe (37; klimapolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion) bei der „Vestischen Briefmarkenbörse" gemeinsam auf die Aktion aufmerksam. Zum Großtauschtag mit zahlreichen Ständen, philatelistischem Zubehör, Gratis-Briefmarken für Kinder und Jugendliche sowie der Möglichkeit, kostenlos Briefmarken fachlich schätzen zu lassen, erschienen Besucher auch von außerhalb der Region.
Hintergrund: Seit 1992 wird alle zwei Jahre die Sonderbriefmarken-Serie „Für den Umweltschutz" herausgegeben. Der Erlös aus den Zuschlägen fließt in einen Topf, aus dem Projekte zum Schutz der biologischen Vielfalt gefördert werden. Die Briefmarke mit dem Motiv „Eisbär Knut" steht symbolhaft für die Notwendigkeit, die globale biologische Vielfalt zu schützen.
Die Knut-Marke „Für den Umweltschutz" wurde von dem Grafiker Kym Erdmann aus Kiel gestaltet. Das Sonderpostwertzeichen hat einen Wert von 55 plus 25 Cent und ist an allen Verkaufsstellen der Post erhältlich. Ewald Zmarsly rät: „Sondermarken bekommt man am besten montags in der Recklinghäuser Hauptpost an der Martinistraße." Der Briefmarkensammler-Verein Recklinghausen wurde 1924 gegründet. Er hat aktuell rund 80 Mitglieder. Tauschtage finden an jedem ersten Sonntag (10 bis'12 Uhr) sowie an jedem dritten Dienstag im Monat von 18 bis 20 Uhr statt.
Üblicherweise ist das Bürgerhaus Süd in Recklinghausen am Theodor-Körner-Platz Treffpunkt der organisierten Philatelisten. Wegen der auf Hochtouren laufenden Ruhrfestspiel-Saison (das Bürgerhaus Süd gehört zu den Spielstätten) mussten die Sammler aber ausweichen. Deshalb fand die Vestische Briefmarkenbörse am Sonntag im Elisabeth-Hospital statt.
Quelle: WAZ