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Donnerstag, 23.03.2006

Zechengeschichte im Krankenhaus

Der Geschichtskreis Recklinghausen Hochlarmark, der sich seit 16 Jahren um die Aufarbeitung der Historie des Stadtteils rund um die Zeche kümmert, zeigt derzeit eine ganze Reihe großformatiger Fotos im Eingangsbereich des Elisabeth-Krankenhauses.

Der Geschichtskreis Recklinghausen Hochlarmark, der sich seit 16 Jahren um die Aufarbeitung der Historie des Stadtteils rund um die Zeche kümmert, zeigt derzeit eine ganze Reihe großformatiger Fotos im Eingangsbereich des Elisabeth-Krankenhauses.

Diese Fotos oumfassen sowohl die Entwicklung der Zeche, als auch des Stadtteils. So sind bilder der unterschiedlichen Sportvereine zu sehen, natürlich der Zeche Recklinghausen I und II, der dazugehörigen Dreieckssiedlung und der evangelischen und katholischen Kirche.

Die Fotos sind von Hochlarmarkern zu Verfügung gestellt worden und datieren aus einem Zeitraum von 1886 bis in die heutige Zeit. Das Elisabeth Krankenhaus, das seine Gründung im weitesten Sinne dem Bergbau verdankt, war dem Bergbau im allgemeinen und dem Stadtteil Hochlarmark und der dortigen Zeche immer besonders verbunden. "Viele unserer Patienten stammen nach wie vor auch aus dem Stadtteil Hochlarmark und haben einen Bergbauhintergrund. Deshalb hoffen wir, dass die Ausstellung bei Patienten und Besuchern auf Interesse stoßen wird", so Krankenhaus-Geschäftsführer Vhristoph Kortenjann. In diesem Jahr wird der Geschichtskreis nach 16jähriger Tätigkeit im Jahre 1976 angekommen sein, in diesem Jahr, in dem die Zeche in Hochlarmark geschlossen worden ist. Daher wird am 17. Juni das letzte Heft mit dem Thema "Zechenschließung" erscheinen.