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Kultur des Trauerns
Norbert Homann als Mitbegründer der Franziskus-Hospiz-Stiftung ausgezeichnet

Der Halterner Norbert Homann wurde als Mitbegründer der Franziskus-Hospiz-Stiftung durch den Regierungsvizepräsident Alfred Wirtz in Gelsenkirchen geehrt.
Auf dem zweiten Stiftungstag Ruhrgebiet im Gelsenkirchener Wissenschaftspark wurde Norbert Homann als Mitbegründer der Franziskus-Hospiz-Stiftung mit der Anerkennungsurkunde geehrt.
die Verleihung nahm der Regierungsvizepräsident der Bezirksregierung Alfred Wirtz vor: "Das Franziskus-Hospiz ist aus Recklinghausen nicht mehr wegzudenken."
Im Jahre 1986 rief der aus Haltern stammende Norbert Homann mit hilfe einer Erbschaft in höhe von rund 800 000 Euro das Hospiz ins Leben, das es sich nach seinen angaben zur aufgabe gemacht hat, "die Kultur des Trauerns wieder in die Gesellschaft zurückzuholen."
Neben der Sterbebegleitung kümmert sich die Stiftung zudem um Kinder in Not. Für den Geschäftsführer des Elisabeth-Krankenhauses ist die Ehrung eine Bestätigung: "Ich bin zufrieden, wie diese Einrichtung auch nach 20 Jahren noch angenommen wird."
Wenn im nächsten Jahr Norbert Homann in den ruhestand eintritt, dann wolle er sich eigenem Bekunden zu Folge noch intensiver um das Hospiz kümmern "Das Hospiz soll ein Beitrag zur Rundumerneuerung der Gesellschaft sein."
Die Ehrung war einer der Höhepunkte am zweiten Stiftungstag Ruhrgebiet, auf dem die 34 erschienenen Stiftungen die Gelegenheit nutzten, einen Einblick in ihre Arbeit und in ihre gemeinnützigen Projekte zu gewähren.
Quelle: WAZ