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Bischof segnet Haus Reginalda
Am Samstagvormittag wurde das vom Elisabeth-Krankenhaus und dem Caritasverband als Trägergemeinschaft betriebene „Haus Reginaida" an der Weißenburgstraße offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die dortigen 80 Heimplätze sind für die stationäre Versorgung überdurchschnittlich Schwerstpflegebedürftiger eingerichtet.
49 Wohneinheiten für alten- und behindertengerechte Unterbringung ergänzen das Spektrum der Pflege- und Hilfsangebote des „Caritashauses Reginaida". Die Gesamtprojektkosten bezifferten die Investoren, Architektenbüro Rudi Klemencic (Bottrop) und Rechtsanwaltskanzlei Gerd Grollmann (Recklinghausen), auf zehn Millionen Euro. Die beiden Betreiber der ganzheitlich orientierten Versorgung hilfsbedürftiger Menschen haben diese Einrichtung zunächst für 25 Jahre angemietet. Von den Heimplätzen, allesamt Einzelzimmer, ist ein Großteil bereits durch Bewohner des sanierungsbedürftigen und freigezogenen Gertrudisheimes belegt.
Dr. Klaus Godereis, Aufsichtsratsvorsitzender der Münsteraner Sankt-Franzis-kus-Stiftung (Mehrheitseigner des Elisabeth-Kranken hauses), stellte bei der Einweihungsfeier die Namenspatronin des Caritashauses in den Fokus seiner Rede. Die gebürtige Gronaue-rin Reginaida Kuss trat 1975 dem Orden der Franziskanerinnen von Mauritz bei und hinterließ nach mehreren Stationen ab 1981 vor allem in der Recklinghäuser Südstadt tiefe Spuren. Als Mitbegründerin des Hospizes zum heiligen Franziskus war die unermüdliche Ordensfrau stets im Einsatz. Zum Abschluss seiner Ausführungen überreichte Dr. Klaus Godereis an die beiden Geschäftsführer Christoph Kortenjann (Elisabeth-Krankenhaus) und Fred Kaufmann (Caritas) ein Foto der im Jahr 2000 verstorbenen Namenspatronin.
Bürgermeister Wolfgang Pantförder freute sich, dass nach Hochlarmark nun auch im Herzen der Südstadt eine Lücke der stationären Pflege
geschlossen werden konnte. Die Grüße des Kreises trug die stellvertretende Landrätin Bärbel Korun vor. Ludger Twachtmann, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes, stellte mit Stolz fest: „Uns ist ein großer Wurf gelungen!" Die Heimstatt, die am Samstag von Regionalbischof Dr. Josef Voß eingesegnet wurde, soll sich nach dem Willen ihrer Betreiber öffnen und eine Begegnungsstätte aller Nachbarn und Bürger des Orts teils sein.
