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Künstler spielt mit Licht und Schatten
Der Lichteinfall verändert die Wirkung seiner dreidimensionalen Werke. Künstler Johannes Eckennann ist selbst jedesmal erstaunt, begeistert über den immer neuen Schattenfall. 50 seiner meist kleinformatigen Acryl-Collagen sind derzeit in der kardiologischen Ambulanz des Elisabeth-Krankenhaus zu sehen.
Aufgesetzte, geometrische Formen aus Sand, Leinen, Stein oder Draht geben seinen Bildern auf farbigem, überwiegend leuchtenden Grund Struktur -und Angriffsfläche für Lichtquellen. Der Schattenwurf wandert, verändert sich mit der Tageszeit, Lichtquelle und Ausstellungsort. „Ich male keinen Schatten, sondern lasse ihn direkt durch das Licht entstehen", erklärt Eck ermann. Eckermann wurde 1956 in Recklinghausen geboren, studierte Geodäsie (Vermessungswesen) und wohnt jetzt in Haltern am See. Das Elisabeth-Krankenhaus ist nach der „Residenz am Festspielhaus" sein zweiter Ausstellungsort in RE.
In seinem beruflichen Leben in der Verwaltung des Märkischen Kreises in Lüdenscheid umgeben den Diplom-Vermessungsingenieur einzwängende Vorschriften. „Beim Malen habe ich keine." jede Collage sei deshalb ein Experiment, eine Herausforderung. „Ich male drauflos, male drüber, wenn es mir nicht gefällt, und das muss es. Es ist ja schließlich mein Werk."
Abstrakte Formen prägen seine Collagen. Die Rahmen sind quadratisch, aufgetragener Leinen ist in Rechteck-Form gebracht. Ein anderes Mal spiegelt sich das Licht in blauen, ovalen Ziersteinen aus Glas. „Solche Effekte kann ich nicht selbst machen", so Eckermann.
Alle Werke sind käuflich zu erwerben und kosten rund 100 Euro. „So viel bezahl ich im Baumarkt für einen Druck", verdeutlicht der Künstler.
Quelle: Recklinghäuser Zeitung
