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Montag, 03.03.2008

Bischof segnet Haus Reginalda

Am Samstagvor­mittag wurde das vom Elisa­beth-Krankenhaus und dem Caritasverband als Träger­gemeinschaft betriebene „Haus Reginaida" an der Weißenburgstraße offiziell seiner Bestimmung überge­ben. Die dortigen 80 Heim­plätze sind für die stationäre Versorgung überdurchschnittlich Schwerstpflege­bedürftiger eingerichtet.

49 Wohneinheiten für alten- und behindertengerechte Unterbringung ergänzen das Spektrum der Pflege- und Hilfsangebote des „Caritashauses Reginaida". Die Gesamtprojektkosten bezifferten die Investoren, Architektenbüro Rudi Klemencic (Bottrop) und Rechtsanwaltskanzlei Gerd Grollmann (Recklinghausen), auf zehn Millionen Euro. Die beiden Betreiber der ganzheitlich orientierten Versorgung hilfsbedürftiger Menschen haben diese Einrichtung zunächst für 25 Jahre angemietet. Von den Heimplätzen, allesamt Einzelzimmer, ist ein Großteil bereits durch Bewohner des sanierungsbedürftigen und freigezogenen Gertrudisheimes belegt.

Dr. Klaus Godereis, Aufsichtsratsvorsitzender der Münsteraner Sankt-Franzis-kus-Stiftung (Mehrheitseigner des Elisabeth-Kranken hauses), stellte bei der Einweihungsfeier die Namenspatronin des Caritashauses in den Fokus seiner Rede. Die gebürtige Gronaue-rin Reginaida Kuss trat 1975 dem Orden der Franziskanerinnen von Mauritz bei und hinterließ nach mehreren Stationen ab 1981 vor allem in der Recklinghäuser Südstadt tiefe Spuren. Als Mitbegründerin des Hospizes zum heiligen Franziskus war die unermüdliche Ordensfrau stets im Einsatz. Zum Abschluss seiner Ausfüh­rungen überreichte Dr. Klaus Godereis an die beiden Ge­schäftsführer Christoph Kortenjann (Elisabeth-Kranken­haus) und Fred Kaufmann (Caritas) ein Foto der im Jahr 2000 verstorbenen Namenspatronin.

Bürgermeister Wolfgang Pantförder freute sich, dass nach Hochlarmark nun auch im Herzen der Südstadt eine Lücke der stationären Pflege

geschlossen werden konnte. Die Grüße des Kreises trug die stellvertretende Landrätin Bärbel Korun vor. Ludger Twachtmann, Vorstandsvor­sitzender des Caritasverban­des, stellte mit Stolz fest: „Uns ist ein großer Wurf gelungen!" Die Heimstatt, die am Sams­tag von Regionalbischof Dr. Josef Voß eingesegnet wurde, soll sich nach dem Willen ih­rer Betreiber öffnen und eine Begegnungsstätte aller Nach­barn und Bürger des Orts teils sein.