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Qualitätsprüfung für Patienten - Neuer Augenuntersuchungs-Raum im Elisabeth-Krankenhaus
"Es stellt einen großen Qualitätssprung für die Behandlung unserer Patienten dar", zeigte sich Augenarzt Dr. Fritz Olbrich sichtlich über den neuen Augenuntersuchungs-Raum im Elisabeth-Krankenhaus erfreut. Aufgrund besserer Technik sei nun auch eine verbesserte Diagnostik möglich. Am vergangenen Mittwoch wurde der Untersuchungsraum der Öffentlichkeit vorgestellt...
"Es stellt einen großen Qualitätssprung für die Behandlung unserer Patienten dar", zeigte sich Augenarzt Dr. Fritz Olbrich sichtlich über den neuen Augenuntersuchungs-Raum im Elisabeth-Krankenhaus erfreut. Aufgrund besserer Technik sei nun auch eine verbesserte Diagnostik möglich. Am vergangenen Mittwoch wurde der Untersuchungsraum der Öffentlichkeit vorgestellt.
Bisher war die entsprechende Untersuchungseinheit in den Räumlichkeiten des HNO-OPs untergebracht. Das Krankenhaus hat in Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten, Dr. Oliver Vij und Dr. Fritz Olbrich sowie dem Augenoptiker, Thorsten Hoge (Optik Fahnenbrock), den neuen Untersuchungsraum auf der Station 3 eingerichtet. Der Raum soll mit neuer Technik dabei helfen, die Untersuchungen durchzuführen, die im Haus erforderlich sind. Das Elisabeth Krankenhaus hat durch seine Innere und Geriatrische-Abteilung einen hohen Anteil an Patienten, die während ihres Aufenthaltes dieser Untersuchungen bedürfen. Zu den Krankheiten im Alter gehören häufig auch Sehschwierigkeiten und die große Gruppe der Diabetiker ist von diesen Problemen ebenfalls betroffen. Rund vier Mio. Sehbehinderte gibt es in Deutschland, die in diese Kategorie fallen. Glechzeitig existieren aber nur 350 Fachberater, davon sind 16 spezialisierte Augenoptiker in der Sehbehinderten Rehabilitation, die sich dem speziellen Leiden dieser Patienten auch widmen.
Mit dem neuen Raum werden aber auch weitere Möglichkeiten für solche Sehbehinderten eröffnet, die nicht Patienten des Hauses sind. So ist es Ziel des Optikermeisters Hoge ein Netzwerk aufzubauen, in dem eine Zusammenarbeit einzelner Spezialisten ermöglicht wird.
Insbesondere wird Sehbehinderten die Möglichkeit gegeben, die Leistungsfähigkeit ihrer Augen zu prüfen und vor allen Dingen auch mit entsprechenden Hilfsmitteln zu versorgen. Der Umgang mit diesen Hilfsmitteln, wie beispielsweise Lupenbrillen, Lesegeräte, muss geübt werden. Auch dies kann im neuen Augenuntersuchungsraum im Elisabeth Krankenhaus durchgeführt werden.
Quelle: Kurrier zum Sonntag
